Was machen Resi, Gernot, Jan, Katja, Gunter und ich mit lehmverschmierten Hosen bis zu den Knöcheln im Lehm steckend in Griechenland?
Sagenhafte Berichte von traumhaften Flüssen und immerwährender warmerSonne, abseits von „All-you-can-eat , all inclusive“ Angeboten am Meer aber „you will be lucky, if you find food“, haben uns dieses Ostern nach Griechenland geführt und wir wollen das sagenhaft zerklüftete Traumziel testen.
Unsere Expeditionsausrüstung, 2 Autos, davon ein elastisches Wunderwerk, welches Platz für 6 Boote inclusiv kompletter Paddelausrüstung und Paddler bietet, Zelten, Klappspaten und mehrere neuen Straßenkarten und was man sonst so zum Überleben in der Wildnis braucht.
Soca. Ja, ok Soča. Oder Einfach:Sotscha.Der Smaragd Sloweniens. Und das diesjährige Ziel des KNF Sommercamps. Untergebracht waren wir am Kamp Koren in Kobarid. Unser Zelt stand auf 46°15'8.14"N, 13°35'11.63"E. Aber warum an die Soca? Wer diesen Fluss kennt wird es verstehen. Wer nicht, hat noch was nachzuholen. Charakteristisch dieses Flusses ist die türkis-blaue Farbe. Deswegen auch Smaragd. Logisch, nicht wahr? Abgesehen davon bietet der Fluss Paddelspaß von „ins-Boot-setzten-und-den-Fluss-runter-treiben“ bis “anspruchsvolles-im-Wasser-rumfuddeln“. Genau das richtige also für uns. Uns? Ja uns, das sind wir halt. Acht Erwachsene und vier Kinder im Alter von [Alter von Katja hier einsetzen] bis 17. Macht zwölf Paddler. Wenn da alle gleichzeitig auf dem Fluss sind kann das richtig voll werden...
Am Sonntag, dem 15.3.09 fanden sich dann doch, obwohl die Voranmeldungen vorerst nur zögernd kamen, einige (14 Kinder und 11 Erwachsene) lerneifrige Frühaufsteher zusammen, um sich in die Kunst der Eskimo- Rolle einführen zu lassen oder fleißig die Technik zu verbessern.